Ausgleichsschichten

Styropor-Leichtbeton

Definition

Als Leichtbeton wird eine Betonart bezeichnet, deren Rohdichte weniger als 1000 kg/m3 beträgt.
Das geringe Gewicht sowie die bessere Isolationsleistung sind die Hauptgründe für den Einsatz von Leichtbeton.
Als Zuschlagsstoffe zur Herstellung von Leichtbeton dienen hauptsächlich Blähton und Styropor.

Produkt

Der Styroporbeton wird direkt auf der Baustelle herkömmlich mit einer Estrichpumpe oder per LKW-Mixmobil gemischt. Mit Förderschläuchen wird das Material zur Verlegefläche gepumpt. Der Leichtbeton besteht aus Zement, Styroporperlen (30-65%) und Wasser.

Anwendung

Der Styroporleichtbeton dient zum ausgleichen von grösseren Unebenheiten und Höhenunterschieden von Rohdecken oder bei Balkenlagen. Der Untergrund muss dicht und statisch unbedenklich sein (keine statische Funktion!) Er wird oft in Altbauten zur Sanierung eingesetzt. Ebenfalls geeignet ist der Styroporbeton zur hohlraumfreien Ummantelung von Rohrleitungen und zum ausgleichen von Kabelkanälen.

Vorteile

  • belastbar bis 5 kN/m2
  • schnell abbindend und früh begehbar
  • wärme- und trittschalldämmend
  • Rohdichten von 170-700 kg/m3 möglich

Nachteile

  • Keine direkte Belagsverlegung möglich
  • Oberfläche oft porös
  • Dampfsperre bei nachfolgendem mineralischen Dämmmaterial notwendig
  • wird feuchtwässerig, teils geschäumt, eingebracht und braucht daher eine Sperrschicht auf feuchtigkeitsempfindliche Untergründe/Wände

Technische Daten

STYROPORBETON GESCHÄUMT
SCHAUMBETON
STYROPORBETON THERMOTEC
GEBUNDENE FERMACELL-SCHÜTTUNG
STYROPORBETON SIKA COMPOUND